google-site-verification: googlec68194f61ab64a1b.html
Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Unternehmensbewertung

Ertragswertmethode

 

Unternehmensbewertungen

Unternehmensbewertungen sind immer dann von besonderem Interesse, wenn das Unternehmen in Teilen oder im Ganzen veräußert werden soll, oder wenn die Nachfolge geregelt werden muss. Aus der Höhe des zu bestimmenden Kaufpreises begründen sich häufig Differenzen zwischen dem Altinhaber und dem Unternehmensnachfolger:

Der Nachfolger möchte einen möglichst geringen Kaufpreis zahlen.

Der Unternehmer dagegen überschätzt häufig den Wert seines Unternehmens.

Wertüberschätzungen führen regelmäßig zu großen Gefahren für das Unternehmen. Zum einen wird es schwierig, einen Nachfolger zu finden, der bereit ist, den angestrebten Kaufpreis zu bezahlen. Zum anderen resultiert aus einem überhöhen Kaufpreis das Risiko, die Kapitaldienstfähigkeit des Unternehmens zu überschreiten. Viele Firmenzusammenbrüche im Anschluss an Übernahmen sind auf einen überhöhten Kaufpreis zurückzuführen. Für die Bewertung von Unternehmen, insbesondere von Dienstleistungsunternehmen, existieren keine normierten Verfahren zur Unternehmensbewertung. Grundsätzlich lassen sich allerdings zwei häufig angewendete, wesentliche Methoden klassifizieren:

  1. Die Ertragswertmethode

Bei der Ertragswertmethode kommt den zukünftigen Gewinnen des Unternehmens die größte Bedeutung zu.

     2. Die Substanzwertmethode

Bei der Substanzwertmethode stehen die Vermögensgegenstände (Gebäude, Grundstücke, Maschinen etc.) im Vordergrund. Diese Methode kommt immer dann zur Anwendung, wenn Unternehmen bewertet werden müssen, deren Substanz von besonders hohem Wert ist. Beispielhaft können hier Immobiliengesellschaften genannt werden. Der Substanzwert liefert keine Informationen über zukünftige Erträge. Eine wesentliche Rolle spielt er jedoch z.B. bei der Besicherung von Darlehn.

 

In der Praxis werden Ertragswert- und Substanzwertverfahren teilweise miteinander kombiniert, wobei der Ertragswert meist zu 90 Prozent den Unternehmenswert bestimmt, der Substanzwert dagegen nur zu 10 Prozent. Welche Bewertungsmethode im konkreten Fall angewandt wird, liegt im billigem Ermessen des Sachverständigen, der die Unternehmensbewertung vornimmt.

  

Wir sind für Sie da! Kontaktieren Sie uns ganz unverbindlich per E-Mail (Kontakt), damit wir uns persönlich um Ihren Fall kümmern können.