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Bewertung von MaschinenBewertung von Maschinen

Bewertung von AnlagenBewertung von Anlagen

Bewertung von AnlagenBewertung von Anlagen

Bewertung von MaschinenBewertung von Maschinen

Bewertung eines Sauna-BlockhausesBewertung eines Sauna-Blockhauses

Solarium zur MaschinenbewertungSolarium zur Maschinenbewertung

Bewertung von AnlagenBewertung von Anlagen

Wertbestimmung von Maschinen und Anlagen

Die Bestimmung des Wertes einer Maschine oder kompletten Anlage kann zu den unterschiedlichsten Anlässen notwendig werden, so z.B.:

    > nach einem Schaden, bei dem die Maschine/Anlage zerstört und neu beschafft werden muss,

    > bei geplatzten Leasingverträgen um den Schaden zu berechnen,

    > im Rahmen von Unternehmensbewertungen,

    > zur Besicherung von Kreditmitteln,

    > zur Ermittlung von Schadenersatzansprüchen,

    > bei der Rückabwicklungen von Kaufverträgen, Leasingverträgen etc.

Die Bewertung der Maschine und Anlage wird um so schwieriger und aufwendiger, je "exotischer" die zu bewertende Maschine ist. Ein Auto kann z.B. wegen der hohen Stückzahlen, in denen es gebaut wird, nach eigens dafür erstellten Listen relativ gut im Wert bestimmt werden. Wurde eine komplexe Anlage jedoch nur ein oder zweimal gebaut, müssen sehr individuelle Berechnungen angefertigt werden. In jedem Fall ist durch den Bewertungssachverständigen jedoch sicher zu stellen, dass die aufgestellten Berechnungen nicht nur richtig, sondern auch nachvollziehbar und plausibel sind und den Richtlinien entsprechen.

Bei der Bewertung von Maschinen und Anlagen ist zunächst durch den Sachverständigen zu prüfen, welcher Wert bestimmt werden soll. Im Regelfall soll der Verkehrswert oder der Zeitwert bestimmt werden. Aber auch andere Wertbestimmungen sind möglich: Restwert, Liquidationszeitwert, historischer Anschaffungswert etc.

In Anlehnung an die Leitsätze für die Bewertung von Maschinen und Anlagen ist bei der Bestimmung des Verkehrswertes einer Maschine oder Anlage zunächst der Zeitwert durch den Sachverständigen zu bestimmen. Dies ist nötig, um den Zeitwert mit dem korrespondierenden Verkehrswert vergleichen zu können, und aus Übereinstimmungen oder Abweichungen ggf. erkennen zu können, ob der Zeitwert oder Verkehrswert durch besondere Umstände (besondere Zahlungsbedingungen, ungewöhnliche Geschäftsverbindungen etc.) beeinflusst worden ist. Derartige Gegebenheiten sind bei der Bestimmung des Verkehrswertes nicht zu berücksichtigen und ggf. auszugrenzen.

Grundsätzlich kann der Verkehrswert in Abhängigkeit von der Nachfrage nach dem jeweils zu betrachtenden Wirtschaftsgut kleiner, gleich oder sogar größer sein als der Zeitwert. Ist mit anderen Worten die Nachfrage nach einer Maschine besonders groß, liegt der Verkehrswert über dem Zeitwert. Ist die Nachfrage sehr gering, sinkt der Wert für das Wirtschaftsgut und der Verkehrswert ist kleiner als der Zeitwert. In den seltenen Fällen, in denen kein nachweisbarer Markt für den Verkauf des zu betrachtenden Wirtschaftsgutes besteht und Vergleichspreise nicht festzustellen sind, ist davon auszugehen, dass der Zeitwert dem Verkehrswert entspricht.

Der Zeitwert wird im Regelfall durch den Sachverständigen auf der Basis des Anschaffungswertes oder des Neuwertes ermittelt, da dieser den gesamten Umfang der Maschinen und Anlagen beinhaltet.

Der Anschaffungswert lässt sich im Regelfall durch die Einkaufsrechnung vom Sachverständigen ermitteln. Er umfasst die Kosten, die aufgewendet werden mussten, um die Maschinen oder Anlagen zu beschaffen. Dazu gehören auch Nebenausgaben wie Transporte, Versicherungen, Steuern, Zölle etc. Angesetzt wird der Netto-Rechnungswert.  Rabatte und Sonderkonditionen sind zu eliminieren, da dadurch nur der Preis der Maschine innerhalb dieser spezifischen Geschäftsbeziehung verändert wurde, nicht jedoch der eigentliche Wert der Maschine.

Um aus dem Anschaffungswert den Zeitwert errechnen zu können, ist die Bestimmung eines sog. „Gebrauchswertfaktors“, eines „Zeitwertfaktors“ und ggf. eines „Branchenfaktors“ notwendig.

 Ermittlung des Gebrauchswertfaktors

 

Der Gebrauchswertfaktor berücksichtigt vier unterschiedliche Positionen, die den Wert der Anlage oder Maschine beeinflussen: 1. Zubehör, 2. Zustand, 3. Reparaturen und 4. ÜberholungenFür die einzelnen Positionen werden ordinale Messzahlen gebildet, die in Multiplikatoren umgesetzt werden und zum sog. Gebrauchswertfaktor verdichtet werden.

Ermittlung des Zeitwertfaktors

 

Der zu bestimmende Zeitwertfaktor berücksichtigt die altersbedingte Abwertung der Anlage und ggf. vorhandene Preissteigerungen. Am Ende der Nutzungsdauer hat das Wirtschaftsgut den Restwert erreicht, der ebenfalls bestimmt werden muss.

Ermittlung des Branchenfaktors 

 

Unter bestimmten Umständen kann es notwendig sein, zusätzlich zum Gebrauchswertfaktor und zum Zeitwertfaktor noch einen Branchenfaktor einzufügen. Der Branchenfaktor findet immer dann Berücksichtigung, wenn zusätzlich zu den beiden anderen Abwertungsfaktoren noch branchenspezifische Einflüsse oder Umstände berücksichtigt werden müssen. Bei der Abwertung kann es z.B. notwendig sein, nicht vom Anschaffungswert auszugehen sondern zunächst einen Sicherheitsabschlag oder einen branchenspezifischen Abschlag vorzunehmen. Diese Vorgehensweise trägt dem Umstand Rechnung, dass auch neu ausgelieferte, noch nicht benutzte Maschinen, einen Wertverlust erleiden können.

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